Gewerbeamt: Extra Küche für Zimmer mit Frühstück?

Hallo,
bin gerade dabei ein kleines Nebenhaus in ein BuB mit 3 Zimmern mit Bad umzubauen. Da wir bald eröffnen wollen, habe ich ein Gewerbe angemeldet. Da hat mich kurz darauf jemand von der Lebensmittelaufsicht angerufen und wollte alles, was das Frühstück betrifft anschauen. Da wir ja noch nicht ganz fertig sind, haben wir verabredet, dass ich mich kurz vorher nochmal bei ihm melde.
Was mich etwas erschreckt hat: Er hat gemeint, ich bräuchte eigentlich eine extra Küche, in der ich die Speisen fürs BuB zubereite. Ich werde für die Gäste nicht richtig kochen, aber Rührei, Kuchen oder Marmelade selber machen waren schon mein Plan. Habe natürlich keine extra Küche.
Er hat gemeint, er müsste mich ja behandeln wie eine Gaststätte.
Welche Erfahrungen habt ihr mit der Lebensmittelaufsicht gemacht? Ich lebe übrigens in Bayern.

Gruß,
Jutta

3 Gedanken zu „Gewerbeamt: Extra Küche für Zimmer mit Frühstück?

  1. Markus Schneider

    Hallo Jutta,

    in München haben wir keinen Gastgeber der ein Gewerbe angemeldet hat. So hat sich das Problem der Lebensmittelaufsicht nicht gestellt. So weit ich weiss, ist eine Gewerbeanmeldung nur nötig wenn man mehr als 8 Schlafplätze hat ( sprich 9+x ) ist das bei Dir an deinem Standort überhaupt der Fall ? Vielleicht müsstest Du gar kein Gewerbe anmelden und könntest so Ärger und lästige Auflagen ausschliesen.

    Liebe Grüße Markus

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  2. Udo

    Hallo Jutta,

    ich vermiete auch schon lange über b&b in Frankfurt.

    Als die Lebensmittelaufsicht zur mir kam habe habe ich denen mitgeteilt, dass ich nur gelegentlich Frühstück anbiete und die meisten Gäste sich ihr Essen in der Küche selber zubereiten. Darauf teilten die mir mit, dass das dann eigentlich nicht in deren Bereich falle und sind wieder gegangen.

    Wir leben in Hessen. Vielleicht gibt es da auch Unterschiede von Bundesland zu Bundesland.

    Viele Grüße nach Bayern
    Udo

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  3. Heike

    Hallo Jutta,
    wir haben auch kein Gewerbe angemeldet, da unser Gewinn unter 17.500€ liegt und als sog. Kleinunternehmer gelten. Es läuft unter Vermietung und Verpachtung, da wir ja nur 1 Wohnung vermieten. Wir geben die Vermietung lediglich bei der Einkommensteuererklärung als Einnahmen an. Frühstück gibt es nur hin und wieder und kochen tun wir nicht, auch keine Rühreier. Mir ist das Risiko zu groß. Wichtiger finde ich da schon eher ein Gesundheitszeugnis. Die „Zubereitung“ von Frühstück ist eine Grauzone was das Gewerbe angeht, aber es wird dringend ein Nachweis über die Einhaltung der Hygieneverodnung empfohlen. (habe ich im Internet gelesen und ich würde mir lieber zur Sicherheit beim Gesundheitsamt ein Zertifikat holen (Schulung zum Infektionsschutzgesetzt heißt die glaube ich). Sicher ist sicher. )
    Die Info habe ich mir von mehreren Seiten aus dem Netz geholt und hoffe mal, dass die im Großen und Ganzen richtig sind. Garantieren kann ich das aber nicht.
    Viel Erfolg wünsche ich euch.
    Viele Grüße
    Heike

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