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Wohnraumzweckenfremdung und weiteres

Gewerbeamt: Extra Küche für Zimmer mit Frühstück?

Hallo,
bin gerade dabei ein kleines Nebenhaus in ein BuB mit 3 Zimmern mit Bad umzubauen. Da wir bald eröffnen wollen, habe ich ein Gewerbe angemeldet. Da hat mich kurz darauf jemand von der Lebensmittelaufsicht angerufen und wollte alles, was das Frühstück betrifft anschauen. Da wir ja noch nicht ganz fertig sind, haben wir verabredet, dass ich mich kurz vorher nochmal bei ihm melde.
Was mich etwas erschreckt hat: Er hat gemeint, ich bräuchte eigentlich eine extra Küche, in der ich die Speisen fürs BuB zubereite. Ich werde für die Gäste nicht richtig kochen, aber Rührei, Kuchen oder Marmelade selber machen waren schon mein Plan. Habe natürlich keine extra Küche.
Er hat gemeint, er müsste mich ja behandeln wie eine Gaststätte.
Welche Erfahrungen habt ihr mit der Lebensmittelaufsicht gemacht? Ich lebe übrigens in Bayern.

Gruß,
Jutta

Rauchmelder

Liebe Kollegen 🙂

es gibt ja jetzt die Auflage, auch in Ferienwohnungen Rauchmelder zu installieren. Habt ihr das schon durchgeführt? Welche Rauchmelder habt ihr gekauft, die Auswahl ist ja riesengross? Und wie ist das mit der Wartung und der Haftung. Wenn jemand länger bucht, und dann z.b. die Batterien zur Neige gehen, der Gast merkt das aber nicht oder ignoriert es und Worst Case: Feuer bricht aus, wer haftet?  Vielleicht mach ich mir wieder zu grosse Sorgen.

Bin sehr dankbar für Antworten!

Herzliche Grüsse

Martina

Bettensteuer

In Bremen wurde am 1.4.12 eine Tourismusabgabe eingeführt (geändert im Dezember 2012), die auch private Gastgeber abführen müssen.
Sie beträgt 1 EUR pro Erwachsenen Gast pro Nacht. Bis zu einer Dauer von sieben Nächten und nur für statt gefundene Übernachtungen, also nicht für Stornos. Steuerpflichtige sind die Gastgeber, der Betrag darf aber an die Gästen durchgereicht werden, was natürlich auch die meisten machen. Bezahlt wird bar bei Anreise bei den Gastgebern.
Betroffen ist, wer aus privaten Gründen übernachtet. Wer beruflich reist, muss dieses nachweisen. Es gibt zwei Formulare. Eins für Angestellte, das muss von der Firma ausgefüllt werden. Eins für Selbständige. Wer das nicht möchte (es werden Daten, wie z.B. das zuständige Finanzamt abgefragt) muss zahlen. Bis zu einer Frist von vier Monaten nach Abreise kann der Nachweis beim Magistrat der Stadt Bremerhaven (zuständig für die City Tax Bremen und Bremerhaven) nachgereist werden um den Betrag erstattet zu bekommen.
Jeder Gastgeber muss sich für die City Tax eine Steuernummer geben lassen und vierteljährlich melden und zahlen.
Das ist alles sehr aufwändig und ärgerlich, aber geltendes Recht.
In Bremen hat sich die Agentur dahingehend mit dem Finanzamt verständigt, das es als Nachweis für Unternehmen ausreicht, wenn die Übernachtungsrechnungen für die Firmen bei b&b vorliegen. Dies wird den Gastgebern bei Buchung mitgeteilt.